Grundsteuerreform

zum 01. Januar 2022

Das Bundesverfassungsgericht hat am 10.04.2018 entschieden, dass die der Grundsteuer zugrunde liegenden Grundstückswerte verfassungswidrig sind und nicht mehr verwendet werden dürfen. Daher war und ist die Verwaltung gezwungen für alle in Deutschland liegenden Grundstücke (ca. 36 Mio) eine neue Grundstücksbewertung einzurichten. Genau dies geschieht nun im Rahmen der „Grundsteuerreform“ zum 01.01.2022, sodass Sie verpflichtet werden, eine entsprechende Feststellungserklärung ab dem 01.07.2022 bis zum 31.10.2022 einzureichen. Die Einreichung dieser Erklärungen soll ausschließlich auf digitalem Weg erfolgen. Wir möchten Ihnen bei dieser Verpflichtung zur Seite stehen und unsere Dienste anbieten. Unsere digitalen Arbeitsweisen sind auf solche Anforderungen der Verwaltung bestens gerüstet.

Grundsteuerreform - Was sich für Eigentümer ändert und wie viel Sie künftig zahlen müssen
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Ab 1.1.2022 startet die Grundsteuerreform. Schon bald müssen Immobilienbesitzer eine Grundsteuererklärung abgeben, mit der der Grundstückswert neu berechnet wird. Wie die Grundsteuer künftig ermittelt wird, zeigt dieses Video.
Grundsteuererklärung - Welche Fragen das Finanzamt stellt und wo Sie die Antworten finden
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Ab Juli 2022 muss für jedes Grundstück eine Erklärung an das Finanzamt abgegeben werden. Das übernehmen wir gerne für Sie. Dafür brauchen wir einige Angaben. In welchen Unterlagen Sie die finden, zeigt dieses Video.

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Grundsteuerreform 01.01.2022
Der Gesetzgeber wurde vom Bundesverfassungsgericht vor einiger Zeit verpflichtet, zum 1. Januar 2022 die Werte aller Grundstücke neu festzustellen, da ohne diese die Grundsteuer zukünftig nicht mehr erhoben werden dürfe. Diese neu festgestellten Werte sollen ab 2025 für die Erhebung der Grundsteuer verwendet werden.

Dies erfordert eine Feststellungserklärung, welche Sie bis zum 31.10.2022 in ausschließlich digitaler Form beim Finanzamt einreichen müssen. Bei dieser Aufgabe möchten wir Sie unterstützen.

Fsk Grundsteuer Flyer Din A5 Web

Hinweise zur Grundsteuer

Die Höhe der neuen Grundsteuer wird durch mehrere Faktoren beeinflusst. Das Bewertungsgesetz enthält eine Vielzahl an Tabellen mit Werten, Prozentsätzen, Faktoren, die bei der Bewertung zu berücksichtigen sind.

Für Wohnungsgrundstücke sind im Wesentlichen folgende Unterlagen bzw. Informationen notwendig:

  • Einheitswertkennzeichen
  • Lage des Grundstücks (Adresse)
  • Grundstücksfläche
  • Eigentumsverhältnisse / Mieteigentumsanteil
  • Adresse aller Eigentümer
  • Bodenrichtwert
  • Gebäudeart
  • Wohnfläche
  • Baujahr des Gebäudes

Hier finden Sie zwei Beispiele zu den benötigten Angaben:

Beispiel 1: Einfamilienhaus in Münster

  • Grundstücksfläche: 450 m²
  • Bodenrichtwert: 270 €/m²
  • Baujahr: 2000
  • Wohnfläche: 200 m²
  • Anzahl Garagen: 1

Grundstückswert: 328.000 €

Beispiel 2: Vermietetes Mehrfamilienhaus in Dresden

  • Grundstücksfläche: 450 m²
  • Bodenrichtwert: 540 €/m²
  • Baujahr: 2000
  • insg. 3 Wg. à 85m²: 255 m²
  • Anzahl Garagen: 3

Grundstückswert: 542.900 €

Die Angaben sind aus verschiedenen Unterlagen, z.B. Grundbuch, Bauunterlagen, Teilungserklärung, zu entnehmen. Die Beschaffung dieser Informationen wird regelmäßig Zeit in Anspruch nehmen. Gerne unterstützen wir Sie dabei.

FAQ zur Grundsteuer

Es sind verschiedene Daten erforderlich, welche sich an der Art des Objektes orientieren. Dies sind zum Beispiel das Einheitswertezichen, die Lage des Grundstücks, die Grundstücksfläche, der Bodenrichtwert, das Baujahr des Gebäudes und andere. Nähere Details erfahren Sie von unseren Grundsteuerteam.

Es sind grundsätzlich alle Immobilien und Grundstücke betroffen.

Aufgrund der unterschiedlichen Hebesätze kann man nicht pauschal sagen, dass jeder mehr oder weniger bezahlt.

Auch für landwirtschaftliche genutzte Grundstücke wird es neue Berechnungen geben.

Nein, es muss vom Immobilienbesitzer pro Objekt eine Feststellungserklärung abgegeben werden.

Nein, leider gibt es hierbei keine Freibeträge.

Dies richtet sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung und nach dem entsprechenden Wert der Immobilie.

Da wir ein extra Team für die Grundsteuer aufgestellt haben, sollte durch die Grundsteuerreform und die zusätzlichen Arbeiten der reguläre Ablauf in unserer Kanzlei nicht gestört sein.

Ja, jeder kann diese Feststellungserklärung eigenständig über das Elsterportal erstellen und digital versenden.

Die Steuererklärung kann nur elektronisch abgegeben werden, alle anderen Formen sind duruch die Finanzverwaltung ausgeschlossen.

Ab dem 01.07.2022 sollen die Feststellungserklärungen übermittelt werden können. Fristende zur elektronischen Übermittlung ist nach aktueller Kenntnis der 31.10.2022.

Das Bundesverfassungsgericht hat die bisherige Berechnung der Immobilienwerte für Verfassungswidrig erklärt. Daher müssen alle Werte neu berechnet werden, was mit dieser Reform erfolgen soll.

Nein, dass ist nicht vorgesehen.

Erhoben wird die Grundsteuer auf den Grundbesitz, also Grundstücke und Gebäude. Gezahlt wird sie grundsätzlich von den Eigentümerinnen und Eigentümern.

Die Grundsteuer ist meistens in den Bescheiden der Gemeinden zu den Grundbesitzabgaben zu finden.

Die neue Grundsteuer wird ab dem Jahr 2025 fällig werden.

Die Grundsteuer C ist eine neue Grundsteuer für baureife Grundstücke, die nicht bebaut werden.

Grundsätzlich soll es eine einheitliche Regelung sein, jedoch könne die Bundesländer davon leider abweichen und eigene Gesetze erlassen.

Nein. Sie können die Grundsteuer noch nicht berechnen, da die neuen Hebesätze noch nicht feststehen. Die Hebesätze werden sich fast in allen Städten und Gemeinden ändern und werden im Laufe des Jahres 2024 durch die Städte und Gemeinden festgelegt.

Nein, nur wenn sie Eigentümer sind.

Das kann heute leider noch niemand genau sagen. Es kann sein, dass zukünftig eine höhere oder eine geringere Steuer anfällt.

Die Steuererklärungen müssen grundsätzlich alle sieben Jahre abgegeben werden, sofern sich an den Grundstücken oder Gebäuden nichts ändert. Wenn man ein Gebäude erstmalig erbaut oder wesentliche Veränderungen vornimmt, muss man schon früher eine solche Erklärung abgeben.

Es gibt grundsätzlich das vereinfachte Sachwertverfahren und das Ertragswertverfahren. Aber Achtung: In den Bundesländern werden teilweise unterschiedliche Regelungen angewandt.

Bei Gebäuden auf fremden Grund und Boden soll zukünftig eine Einbeziehung in die Feststellungserklärung des Grundstückseigentümers erfolgen und damit als wirtschaftliche Einheit zusammengefasst werden.

Wenn Sie die Erklärung selbst erstellen und an das Finanzamt senden möchten, dann benötigen Sie ein Elster Zertifikat. Wenn wir die Erklärungen erstellen, benötigen so etwas nicht.

Da es sich um verschiedene Daten handelt, gibt es auch verschiedene Quellen für die Daten. Wenn wir beauftragt erden Ihre Erklärung zu erstellen, erhalten Sie genaue Informationen darüber, woher sie was bekommen oder was wir für Sie besorgen können.

Die Wohnfläche finden Sie z.B. in den Unterlagen zum Bauantrag in der Wohnflächenberechnung des Architekten. Diese kann aber auch in anderen verschiedenen Unterlagen zu finden sein.

Der Bodenrichtwert wird vom Gutachterausschuss ermittelt und veröffentlicht. In NWR sind die Bodenrichtwerte im Internet unter Boris.NRW zu finden. Wenn wir die Erklärung für Sie erstellen, brauchen sie sich diese Daten nicht zusammensuchen, da wir das tun werden.

Für eine Immobilie fällt Grundsteuer an, welche von der Gemeinde erhoben wird, in welcher das Grundstück liegt.

Nein, es sind nur Immobilien in Deutschland zu berücksichtigen.

Der Hebesatz ist ein Faktor, der von den Gemeinden festgelegt wird, um die Höhe der Grundsteuer zu bestimmen.

Diese Frage ist nicht genau genug, da es aktuell noch keine Bescheide zur neuen Grundsteuer gibt.

Eine Öffnungsklausel bedeutet im Zusammenhang mit der Grundsteuer, dass die Bundesregierung zwar eine gesetzliche Regelung zur Grundsteuerreform geschaffen hat, aber es den Ländern überlässt abweichende Regelungen zu treffen. Dies ist bei der Grundsteuer auch geschehen.

Aktuell gibt es die Grundsteuer A und die Grundsteuer B.

Auch Teileigentum wird im Rahmen der Grundsteuer berücksichtigt.

Die neue Grundsteuer wird ab dem Jahr 2025 fällig werden.

Nein die Erklärung kann nicht zu einem früherem Zeitpunkt abgegeben werden.

Das Finanzamt wird voraussichtlich Verspätungszuschläge festsetzen. Dies entbindet aber nicht von der Abgabepflicht der Steuererklärung.

Ja, die Grundsteuer kann auf die Mieter über die Nebenkostenabrechnung umgelegt werden.

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